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Buchtipps

von Raffaella Undritz       Ein richtig guter Ermittlungskrimi mit Hintergrund und Geschichte. Viel Spannung und kontroversen Meinungen. Die Geschehnisse kann ich mir 1:1 auch hier vorstellen. Personen und die Handlungen sind wirklich gut geschrieben. Ja, es gibt ein Attentat zur Weihnachtszeit, aber das ist nur ein Handlungsstrang, es passiert noch so viel, viel mehr. Daher ist das Buch auch so schön dick mit fast 590 Seiten.

 Von Steffi Becker        Der Innerleithof, ein Bergbauernhof in Südtirol, in den vierziger Jahren, in über 1600 Metern Höhe gelegen. Es ist der höchste Hof im Tiefenthal und die Bäuerin Rosa bewirtschaftet ihn ganz allein, denn ihre Brüder sind aus dem Krieg nicht zurückgekehrt. Die Felder sind so steil gelegen, dass bei starkem Regen, nachdem die Saat gerade angewachsen ist, alles ins Rutschen kommt und Rosa die Erde mit ihren Händen und einer Schubkarre wieder nach oben befördern muss.

von Steffi Becker       Der bekannte und beliebte Schauspieler Edgar Selge hat sein erstes Buch geschrieben. Inzwischen 73 Jahre alt, hat er eine Erzählung seiner Kindheit und Jugend verfasst. Es lohnt sich, seine Geschichte zu lesen, denn sie ist speziell und manchmal eigentümlich. Der ungefähr zwölfjährige Edgar beschreibt sein Elternhaus in den 50er Jahren in vielen Einzelheiten häufig witzig, oft aber auch mit großem Ernst und großer Traurigkeit. Für Leserinnen und Leser wird die Atmosphäre von damals spürbar.

von Britta Maschek        Mitte der Sechziger Jahre ist Birgit zu Kaspar in den Westen geflohen. Da Kaspar schon damals genau wusste, dass Birgit seine große Liebe ist, war er durchaus bereit, für sie in die DDR zu ziehen. Die beiden hatten sich auf einem Jugendtreff kennengelernt. Doch Birgit wollte weg, wollte die Freiheit, wollte so vieles hinter sich lassen. Was sie alles und wie viel sie zurückgelassen hat, erfahren wir, und auch Kaspar, erst nach Birgits Tod.

von Steffi Becker    Es ist kurz vor Weihnachten im Jahr 1929 in tiefverschneiten Kopenhagen, als Minna einen traumhaften Abend im Tivoli verbringt. Ganz bezaubert ist sie auch von Carl Olsen, dem jungen Lehrer, der sie begleitet. Sie ist glücklich und das Leben liegt vor ihr, deshalb wagt sie es, Carl zu sagen, was sie sich vom Leben erhofft: Minna möchte Lehrerin werden.

von Britta Maschek    Barbara stirbt nicht. Die Geschichte einer Ehe.

von Rina Schölzel     Sind wir verzärtelt? Machen wir uns das Leben schwer, indem wir versuchen, auf alle und alles Rücksicht zu nehmen? Bringt uns die Debatte um Gendersternchen und Triggerwarnungen weiter oder lässt sie uns auf der Stelle treten?

von Steffi Becker Dieser Familienroman beschreibt das Aufwachsen und die Entwicklung der kleinen Adi über insgesamt fünf Jahre und beginnt im Jahr 1989. Adis kleine Schwester wird geboren und nach einer Urgroßmutter „Mai“ genannt. Adi hält Mai für ein Geisterkind, denn wie ist sie in den Bauch der Mutter überhaupt hineingekommen?

von Rina Schölzel Sie ist 50, etablierte Allgemeinmedizinerin, Ehefrau und Mutter erwachsener Kinder. Sie ist völlig festgefahren in ihrem reizlosen Alltag und ihren traurigen Routinen. Nach getaner Arbeit legt sie sich mit viel viel Weißwein auf die Couch und schaut Serien, bis sie einschläft. Ihr Mann ist Skilaufen, oder Rollskilaufen, oder Joggen, oder Klettern, oder Kajaken. Meistens ist er einfach nicht da. Und wenn er da ist, dann ist er in Gedanken schon wieder weg.

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