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Buchtipps - Erzählungen

von Britta Maschek Ich habe ja schon einige Kolumnen in der SZ von Petkovic gelesen, die ich ganz gut fand. Dann kam dieses Buch und ich habe viele, sehr lobende Kritiken gelesen, was ich mir zuerst gar nicht vorstellen konnte, was mich aber ausgesprochen neugierig gemacht hat.

von Steffi Becker Es gibt schlimme Erlebnisse, die kein Mensch einfach so abschütteln kann. Und es gibt Berufe, in denen das Risiko, etwas Schlimmes zu erleben, überdurchschnittlich hoch ist.

von Andreas Diederich Düstere, abgründige Erzählungen aus den amerikanischen Südstaaten, geschrieben von einer der meisterhaftesten Erzählerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Geschichten spielen in den Südstaaten, kurz nach dem 2. Weltkrieg. Es ist eine abgründige, gnadenlose Welt. Mord, Totschlag und Rassismus, die Szenerie häufig von Armut, Einsamkeit und Arbeitslosigkeit gekennzeichnet.

„Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt“ (Schopenhauer) So ist es und wie immer ist es einfach gut mit Horst Evers. Das Buch ist kurzweilig, lustig, und im typischen Horst-Evers-Stil verfasst.

von Corinna Feierabend Von schlichter Schönheit ist die Sprache auch in Schirachs jüngst vorgelegtem Werk „Strafe“. Gestochen und schnörkellos wie in seinen ersten beiden Erzählbänden „Schuld“ und „Verbrechen“ ist auch in „Strafe“ kein Wort je zu viel oder fehl am Platz. Meisterhaft skizziert der Autor in wenigen Sätzen Bilder, die der Leser so schnell nicht vergisst.

Es ist fast eine Ehre, dieses Buch lesen zu dürfen. Denn es ist ein echter kleiner Schatz. Ein Schatz voller kurzer Anekdoten, Geschichtchen, Gedanken, Miniaturen, eben kleine, sehr persönliche Dinge, die sie mitteilt. Und das macht sie auf eine Art und Weise, die sofort Verbundenheit herstellt. Wie eine Freundin einen ins Vertrauen zieht, von Erlebtem erzählt, so fühlt sich das Buch an. Man wird zu einem Mitwisser, einer Art Verbündetem ihrer Geschichten, die verdammt ehrlich sind.

Kinder – Kind sein, Kinderwunsch, Kinder haben – das könnte die Überschrift sein für Anthony Doerrs Buch die Tiefe. Der Autos selbst meint, die sechs Geschichten handeln von Erinnerung und Liebe und in jedem Augenblick verschwinden überall auf der Welt unzählige Erinnerungen, dabei sind sie es doch, die unserem Leben Sinn und Zusammenhang verleihen. Mit seinem Schreibstil erzählt Doerr Geschichten aus dem Leben, Poesie und Träume. Geschichten, die uns in die Ferne führen, über drei Kontinente

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